01.12.19 22:48 Alter: 5 days

مطلبی از یکی از فعالین چپ در وین - اتریش

Kategorie: Meldungen Links

 

این مقاله بزبان آلمانی از طرف یکی از< فعالین چپ در وین – اتریش> برای بحث آزاد به تاریخ جمعه 29/نوامبر/2019 حول "خطر جنگ در مثال ایران در حوزه خلیج فارس- زمینه­ها و اهداف آن"  تهیه شده بود که امیدواریم در  اولین  فرصت ترجمه فارسی آن  راهم در اختیار جنبش قرار دهیم. رئوس  دیگر مقالات ارایه شده به این جلسه عبارت بودند از:

2-  مناطق کرد نشین انبار باروت- خطر یک درگیری بین­المللی – یکی از فعالین< بدیل برای ایجاد حزب کمونیست انقلابی در اتریش> -(IA.RKP)

- نقش متقابل ایران و کشورهای عربی در منطقه- یکی از< فعالین مرکز فرهنگی اتریش- اعراب>-OKAZ   این جلسه در محل فرهنگی نامبرده شده برگزارو با استقبال خوبی روبرو شد. دراین نشست مشکلات سیاسی از دیدگا­های فعالین سیاسی منطقه مطرح و مورد بحث و نقد حاضرین قرار گرفت.کوشش ما این است که در آینده با همکاری­های نزدیکتر، سیاست­های جنگ­طلبانه امپریالیست­ها و رژیم­های وابسته به آنها را افشا واز مبارزات انقلابی- دمکراتیک و کمونیستی طبقه کارگر و  توده­های تحت ستم و استثمار دفاع نمائیم.

 

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Krieg im Allgemeinen sowie die laufenden und drohenden Kriege

in Westasien am Beispiel Iran, ihre Hintergründe und Ziele

 

 

Zu Beginn stellt sich die Frage, warum es Kriege überhaupt gibt. Kriege sind nichts vom Himmel gefallenes oder das Produkt böser Absichten oder Verschwörungen einzelner kriegerischer Menschen, sondern Krieg ist immer die Fortsetzung der Politik. Es geht um Beherrschung von Territorien und ausbeutbaren Menschen und darum, die sich stets verändernden Eigentumsverhältnisse zwischen Herrschenden und Ausgebeuteten im Laufe der Geschichte neu zu ordnen. Nach der materialistischen Geschichtsauffassung ist die Geschichte der bisherigen Gesellschaften die Geschichte der Klassenkämpfe, wobei der erbittertste Krieg, der revolutionäre Bürgerkrieg für den Sozialismus, noch vor uns liegt.

Die Entwicklung kapitalistischer Verhältnisse hin zum Imperialismus ist die wirtschaftliche und soziale Grundlage für die sich ausdehnenden imperialistischen Kriege. Das heißt: Die Herrschaft des Privateigentums an den Produktionsmitteln ist in der Hand einer Kapitalisten klasse konzentriert, welche wiederum im Widerspruch zum gesamtgesellschaftlichen Charakter der Produktion steht. Dieser Widerspruch befördert eine gesellschaftliche Krise in Form von Überproduktion und sich verschärfender Kapitalkonzentration, welche ein Hindernis für die Entfaltung der menschlichen Gesellschaft ist.

Im Zeitalter des Imperialismus haben diese Kriege also imperialistischen Charakter - sowohl als direkte, wie der 1. und 2. Weltkrieg oder indirekte, wie die Stellvertreterkriege in den abhängigen und neokolonialen Ländern (z.B. Iran-Irak Krieg, Afghanistan, Palästina, Irak, Libyen, sowie in Syrien usw.). Diese Kriege gehen aus den sich verschärfenden zwischen-imperialistischen Widersprüchen zur Erlangung einer universalen Hegemonie hervor und verfolgen imperialistische Ziele: nationale Unterwerfung, Eroberung fremden Territoriums, die Gewinnung neuer Märkte, Kapitalexport und Ausbeutung von Rohstoffen und billigen Arbeitskräften zur Profimaximierung.

Inzwischen hat auch dieses System die Entfaltung seiner Möglichkeiten, sowie seiner Widersprüche maximal erschöpft und kann längst nicht mehr die Bedürfnisse der menschlichen Gesellschaft befriedigen. Die gesamte Geschichte der bürgerlichen Gesellschaft ist die Geschichte der Herrschaft des Kapitals, d.h. die Transformation der Gesellschaft, einschließlich der Schaffung dafür geeigneter Menschen und Institutionen entsprechend der Interessen des Kapitals, um seinen Mehrwert zu sichern.

Die Überproduktionskrise konnte sich erst in der Form der Massenschlacht des 2. Weltkriegs abmindern, in Form von Zerstörung und Vernichtung der produzierten Lebensgrundlage, der Kultur und des politischen und sozialen Lebens.

Innerhalb der bürgerlichen Gesellschaft wird die Überproduktion des Kapitals hauptsächlich durch Zerstörung und Vernichtung der Menschen sowie produzierter materieller Güter in einem bestimmten Ausmaß begünstigt und die Wiederentfaltung des Kapitals in bestimmten Zeiträumen ermöglicht.

So gesehen war der 2. Weltkrieg ein Heilmittel, um das Kapital am Leben zu erhalten. Gleichzeitig bietet diese Tendenz aber auch Raum für gesellschaftliche Veränderungen.

 




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